obwohl ich - wie Sie wissen - kein Fan von Jahresprognosen bin, traf meine Voraussage für 2009 vor genau einem Jahr ziemlich genau ein.
Damals sagt ich, dass die Baisse - nach einem möglichen Selloff - in diesem Jahr (2009) ihr Ende finden wird….und Notierungen (am Jahresende 2009) von - aus heutiger Sicht - 25% „Entfernung” halte ich nicht für bahnbrechend überraschend.
Unterm Strich waren es dann etwa 21%, die der Dax im letzten Jahr zulegte… Daneben präsentierte ich Ihnen damals einen Chart, der den Selloff (Abverkauf von Aktien, eskomptiert von fallenden Kursen) und die weitere Entwicklung in zwei Szenarien visualisierte. Hier noch einmal diese Chartprognose:
Dax-Chart vom 2. Januar 2009

Wie Sie wissen, fiel der Selloff etwas heftiger aus. Das unangenehmere Szenario trat ein. Hier folgt der Chart aus heutiger Sicht. Blau sehen Sie den Dax-Verlauf, rot meine damalige Prognose.
Dax-Chart heute mit damaliger Prognose

Verblüffend, nicht wahr. Der Dax fiel zwar etwas weiter als gedacht und konnte danach wieder etwas weiter steigen als rot eingezeichnet. Ansonsten folgte der Dax - etwas zeitversetzt - genau meiner Prognose.
So, liebe Leser, eines muss ich betonen: Da war natürlich eine gehörige Portion Glück dabei! Ich möchte mich nicht rühmen, eine wahrsagende Börsen-Glaskugel zu besitzen (und wenn, würde ich Ihnen das nicht verraten). Meine Prognose war einerseits von Ihnen gefordert, andererseits war es einfach die Entwicklung, die ich mir aus damaliger Sicht gut für den Dax vorstellen konnte. Natürlich hätte es auch ganz anders kommen können…
Und ebenso natürlich erwarten sie jetzt eine ähnliche Prognose… die mir auch dieses Mal sehr schwer fällt. Hier aber die Dax-Entwicklung für 2009 (die ich in Grundzügen schon seit etwa November letzten Jahres verlautbare).
1.) Rally bis Vor-Lehman-Crash-Niveau
Ich gehe davon aus, dass die großen Indizes in der laufenden Rally die Bereiche von vor dem Lehman-Crash 2008 erreichen werden. Für den Dow Jones Industrial wäre dies der Bereich von etwa 11.000 bis 11.500 Punkten, für unseren Dax wäre dies der Bereich von 6.150 Punkten bis etwa 6.500.
Ob dies dem Dax bereits im Januar gelingt oder ob wir vorher noch eine Korrektur hinnehmen müssen, steht in den Sternen. Die Wahrscheinlichkeit ist aber groß, dass die Liquidität am Spielfeldrand dafür sorgen wird, dass in diesen Bereich eingedrungen wird.
2.) Korrektur oder seitwärts in den Sommer
Jetzt kommt der etwas unangenehmere Teil… Genauso wie ich Anfang 2009 das Ende der Baisse anberaumte, muss ich dieses Jahr das Ende der „unglaublichen” Rally in Aussicht stellen. Wie schon öfter gesagt, haben zahlreiche Dax-Einzelwerte schon immens dicke Vorschusslorbeeren erhalten. Und spätestens ab diesem Frühjahr wird sich herausstellen, ob diese berechtigt waren. Hieraus ergeben sich zwei Szenarien.
a) Die Kurse bewegen sich in einer relativ wilden Seitwärtsphase (im Chart rot)
b) Die Börsen korrigieren (im Chart schwarz) und der Dax fällt unter die 5.500er Region.
3.) Leichte Aufwärts-Tendenz bis zum Jahresende
Die zweite Jahreshälfte ist aus heutiger Sicht natürlich am undurchsichtigsten. Hier kommt es ganz klar darauf an, ob die staatlichen Eingriffe und die niedrigen Zinsen „gegriffen” haben (falls nicht, sehe ich sehr harte / noch härtere Zeiten auf uns zukommen). Daneben könnte aber gerade der aktuell pessimistisch gesehene Maschinenbau für Überraschungen sorgen („Kaufe im Pessimismus, verkaufe in der Euphorie”). Ich gehe davon aus, dass sich der Dax leicht steigend bis zum Jahresende hangeln wird.
Für beide Szenarien aus Punkt 2 habe ich diese Entwicklung schwarz gestrichelt eingezeichnet.
Im Chart sieht das so aus:
Dax-Chartprognose 2010

Sie erkennen: Für das Börsenjahr 2010 erwarte ich keine bahnbrechenden, extremen Entwicklungen. Möglicherweise sieht der Dax die 7.000 (aus heutiger Sicht sind dies etwa 15%) und vielleicht fällt das deutsche Aktienbarometer noch einmal unter 5.500 Punkte (was etwa 10% minus wären).
Machen wir das Beste daraus und haken das interessante, aber hochsensible Thema Börsenprognosen ab. Ich bin mir sicher, dass wir auch in 2010 interessante Einzelwerte finden werden, die die Indizes toppen werden. Werfen Sie schon heute einmal einen Blick auf die oben angesprochene Maschinenbau-Branche. Die Krones-Aktie zum Beispiel hat zwar schon eine ordentliche Rally hinter sich, aber - meines Erachtens - durchaus noch Potenzial.
Viel Erfolg an der Börse
Tom Firley
zu meinem gestrigen Gold-Beitrag erhielt ich zahlreiche Leserreaktionen. Ein Leser zum Beispiel bat mich - übrigens recht eindringlich - nicht mehr die verwirrenden logarithmischen Charts zu verwenden; oder ich soll zumindest auch den linearen Chart hinzufügen.
Da war ich erst einmal verwirrt.
Ein linearer Chart zeigt, wie der Name schon sagt, die lineare Entwicklung (in Punkten) einer Kursbewegung. Ein logarithmischer spiegelt die prozentuale Entwicklung wider. Das bedeutet:
Nehmen wir einmal ein extremes Beispiel: Angenommen eine Aktie steigt von 10 auf 100 Punkte. In einem linearen Chart würde die Bewegung von 10 auf 20 Punkte (also nominal 10 Punkte) im Vergleich zu der Bewegung von 50 auf 100 Punkte (also nominal 50 Punkte) relativ klein aussehen. Aber Sie haben sicherlich schon mitgerechnet: In beiden Fällen hätte sich die Aktie verdoppelt. In einem logarithmischen Chart würde die Kurs-Verdopplung von 10 auf 20 genauso „groß” dargestellt werden, wie die Bewegung von 50 auf 100.
Hier gehts weiter: Lineare oder logarithmische Charts?
Liebe Leserin, lieber Leser,
kürzlich erwähnte ich im Investors Daily einen Mann, der mit Hilfe der Salzgitter-Aktie einen Gewinn von 1.528,09 Prozent gemacht hat. Und dies nicht für sich (alleine), sondern für seine Leser.
Dabei hat er genau das gemacht, was ich als die „Königsklasse der Trendnutzung” bezeichnen würde. Er hat den Aufwärtstrend der Aktie noch mit einem Hebelprodukt ausgereizt. In seinem „Power-Depot” hat er einen Call-Optionsschein auf Salzgitter empfohlen und seinen Lesern sieben Monate später den Verkauf nahe gelegt und erzielte das oben genannte Ergebnis. Übrigens:
Wer (noch) nicht mit Optionsscheinen hantieren wollte, für den hat er die Salzgitter-Aktie in sein „Standard-Depot” gelegt und damit im gleichen Zeitraum ein Plus von 526,75 Prozent erzielt. Vielleicht wissen Sie schon, von wem die Rede ist:
Es handelt sich um Michael Proffe und sein Trendfolge-Depot. Dieser Börsendienst „Trendfolge-Depot” startete im Januar 2005 und behandelt drei verschiedene Depots: Das Standard-Depot, das US-Trader-Depot und das oben angesprochene Power-Depot.
Aus dem Nähkästchen geplaudert
Da ich wissen wollte, wie es aktuell in den Trendfolge-Depots läuft, rief ich die (übrigens recht sympathische) Produkt-Verantwortliche in Bonn an. Und ich muss sagen: Es läuft gut. In der Finanzkrise war es natürlich für die Trendfolger nicht ganz einfach. Aber die drei Depots liegen sowohl seit Auflegung, als auch seit Jahresanfang gut im Plus. So viel darf ich verraten:
Das Power-Depot startete im Januar 2005 mit einem Betrag von 10.000 Euro und steht aktuell bei 152.478,31 Euro (ja, Sie haben richtig gelesen, der Einsatz hat sich ver-fünfzehn-facht). Natürlich hätten Sie statt der 10.000 Euro auch mit einem kleineren Betrag starten können.
„Und was gibt es für aktuelle Highlights?” fragte ich.
„Mit einem Schein auf Apple hat Herr Proffe gerade 80% Gewinn gemacht und gleich wieder in einen neuen Schein investiert” antwortete die Produktverantwortliche „die Aktie selbst hält er weiter im Depot.”
Als wir dann über die Entwicklung der Apple-Aktie gesprochen hatten, erwähnte sie beiläufig, dass sie ausgerechnet in diesem Augenblick fünf iPods vor sich liegen hatte, die sie besonders treuen Kunden (Leser werben Leser) zukommen lassen wollte. Etwas später kam ich dann auf die fünf iPods zurück:
„Na ja, da hätte ich aber auch eine andere Idee. Stell mir doch die fünf iPods für meine Leser zu Verfügung.”
So direkt begeistert war sie zunächst nicht (wer verschenkt schon gerne fünf iPods auf einmal?), aber nachdem ich ihr dann einige „tolle” Werbesprüche ins Ohr säuselte, willigte sie ein. Kurze Klammer: (da ich kein begnadeter Werbetexter bin, waren die Sprüche so in der Art: “Proffes Apple-Empfehlung fürs Depot und Apples iPod fürs Ohr”… totaler Käse, ich weiß, aber ich brachte sie zum Lachen und hatte die fünf iPods. Nur der Erfolg zählt, füge ich hier mit einem Schmunzeln hinzu.)
Ihre doppelte Chance und ein kleines Dankeschön von mir
Also: Da ich ihr also die fünf iPods abgeluchst hatte, kann ich Ihnen folgendes Angebot machen. Testen Sie jetzt Proffes Trendfolge-Depot gratis und Sie nehmen an einer Verlosung teil, bei der Sie einen der fünf iPods gewinnen können (Rechtsweg ausgeschlossen, Anmeldung bis 13. Oktober 2009 möglich). Aber bitte:
Es geht hier um Gewinne mit Trendfolgern und nicht um die iPods. Diese Sonder-Auslosung ist nur ein „Zuckerl” (wie man in Bayern sagt) und ausschließlich für die Leser der kostenlosen Newsletter (ob als E-Mail oder auf www.investor-verlag.de) gedacht und nur über den folgenden Link bis nächsten Dienstag möglich: Trendfolge-Depot. Daher:
Ich kann Ihnen den Gratis-Test nur empfehlen. Aber wirklich auch nur dann, wenn Sie aktiv an der Börse sind oder werden wollen. Wie immer gilt: Wenn Sie der Dienst nicht überzeugt, geben Sie dem Investor-Verlag einfach innerhalb von 30 Tagen Bescheid.
Da ich der Produkt-Vernatwortlichen etwas für ihr Entgegenkommen zurückgeben möchte, würde es mich sehr freuen, wenn Sie mir dann mitteilen, was Sie an diesem Börsendienst gut oder auch (fast noch wichtiger) weniger gut finden.
Hier nochmal der Link: Trendfolge-Depot
Viel Erfolg an der Börse
Ihr
Tom Firley