Aufgrund der prekären Finanzmarkt-Lage forderte McCain seinen Kontrahenten Obama dazu auf, die für morgen, Freitag geplante Fernseh-Debatte zu verschieben.
Sie kennen diese Debatten, die auch bei Deutschlands Kanzler-Wahlkämpfen vor einigen Jahren Einzug in Deutschlands Wohnzimmer gefunden hat. Genau, da wo Stotter-Ede keine große Chance gegen Phrasen-Gerhard hatte… Da, wo jede Handbewegung einstudiert ist und der jeweilige Kontrahent von verschiedenen Gesten-Profis vermutlich stundenlang geeicht wird, wann genau, zum Schluss der Sendung, bei welcher Stellung des Gegners man selbigem die Hand reichen sollte. Da hätte ich gerne mal Alt-Kanzler Helmut Schmidt gesehen, der sich diesem xxxxxxx (zensiert) sicherlich in dieser Form nicht unterzogen hätte. Zurück zum Thema:
Also, McCain will das Schauspiel verschieben, damit er sich jetzt persönlich in die Beratungen zwischen Kongress und Regierung einschalten kann, damit er etwas „tun” kann. Was auch immer das bedeutet…
Amerikanische Tugenden
Denken Sie, das war McCains Idee? Nun, ich denke, das war vielmehr die Idee eines cleveren Wahlkampfberaters. „Zeig den Leuten die gute, alte, amerikanische Tugend, Dinge anzupacken!” Damit brachte er (der Wahlkampfberater) natürlich den Gegner (nein, nicht Obama, sondern den cleversten unter den cleveren Wahlkampfberater) natürlich unter Druck.
Stimmt er einfach so zu, die Fernseh-Debatte zu verschieben. dann sieht er ein bisschen wie ein Weichei aus, der dem Vorschlag des Kontrahenten blind folgt. Lehnt er ab, dann könnte das McCain-Team ausschlachten und Obama als „Hilflosen Verkenner der brisanten Lage darstellen; einer der Dinge eben nicht anpackt”. Und das wäre natürlich unamerikanisch. Amerikaner haben gefälligst weitsichtig zu sein und Amerikaner haben Probleme beim Schopfe zu packen…
Richtig. Noch besser wäre es natürlich, Probleme im Vorfeld zu erkennen entsprechend gegenzusteuern…
Aber auch hier zeigt sich einmal mehr, was die Amis wirklich gut drauf haben: Marketing. Und wenn sie den Gedanken bis zum Schluss spinnen, dann haben wie auch einen der Gründe für die aktuelle Krise: Hervorragendes Marketing, also Werbung für Dinge, die keiner braucht bzw. noch schlimmer: die er sich nicht leisten kann (zum Beispiel eine überteuerte Immobilie…).
Charttechnik Dow Jones: 11.500 oder 10.000
Genug der Kritik
Nun, ich merke, ich schreibe mich langsam heiß. Das sollte ich als emotionsloser Charttechniker nicht tun. Zumal uns Kritik jetzt auch nicht weiter bringt. Statt nun auf die Bush-Regierung, den Paulson-700-Milliarden-Interventionsplan und dem abgedroschenen Helikopter-Ben rumzukloppen, möchte ich nur noch zwei Dinge loswerden.
1.) Obama hat abgelehnt, die Fernsehdebatte zu verschieben. Gesagt hat er das Folgende so nicht, aber vermutlich so gemeint: “Gerade jetzt will uns das amerikanische Volk hören. Gerade jetzt braucht uns das amerikanische Volk. Und gerade jetzt sollten wir (Johnny und ich) uns als Dienstleister dem großartigen amerikanischen Volk stellen.” Hm, vielleicht werde ich auch mal Wahlkampf-Berater…
2.) Charttechnisch macht es aktuell wenig Sinn, die Märkte zu durchleuchten. Einzeltitel könnten für Kurzfrist-Trader interessant, aber auch gefährlich sein. Ohne Stopps gehe zumindest ich nicht außer Haus.
Ich bleibe dabei: Optimistischer werde ich erst dann wieder, wenn im Dow die 11.500 oder die 10.000 von unten nach oben gebreakt werden.
Dennoch viel Erfolg an der Börse
Ihr
Tom Firley
Ich bin der Meinung, dass wir in einem normalen Bärenmarkt sind,der noch eine Zeit lang anhalten wird.Eine Gegenbewegung ist sehr wahrscheinlich,aber dann wieder nach Süden.
Mail von Dr. Günther K.:
Sehr geehrter Herr Firley,
Die großen Zahlen entziehen sich jeder Vorstellung.
Interessant ist, daß die in Aussicht genommene Summe zum Ankauf von Schrottkrediten gerade den Ausgaben für das US-Kriegsbudget eines einzigen Jahres entspricht.
Übrigens ist diese Zahl etwa um das Zwanzigfache höher als das Kriegsbudget der BRD. Seit der Teilnahme unseres Staates an Kriegen in Afghanistan, Bosnien, am Horn von Afrika und Libanon kann man wohl das sogenannte Verteidigungsbudget nicht mehr so nennen.
Sobald Vertrauen in den Markt zurück kommt, wird auch wieder das GROSSE Geld zurückkommen, den Geld ist nach wie vor in grossen Mengen geparkt; Alternativen zum Aktienmarkt sehe ich kaum (mit Ausnahme von ein wenig Rohstoff-Anlagen zur Diversifikation). Mit der Verabschiedung des Rettungspaketes wird ein Anfang gemacht, damit das Vertrauen wieder zurückkehren kann (und das Geld..), ob es langfristig sinnvoll sein mag oder nicht wird die ersten Wochen erstmal nicht interessieren. Zum Wahlkampf kann ich nur meinen Wunsch äußern, dass es aus wirtschaftlicher Sicht für uns Europäer wohl besser wäre, Mc Cain würde gewinnen, aber wir haben es ja nicht in der Hand. Das Geplänkel jetzt im Vorfeld ist natürlich nur zum Stimmenfang geeignet.
Interessant wird es erst dann, wenn der Rest der Welt (Japan, China, Arabische Staaten) merken, dass die kleinen grünen Scheinchen - welche sich noch Dollars nennen - nichts mehr wert sind
In der Fußball-Bundesliga (nicht nur da) gibt es einige -zig Millionen “Trainer”, also Menschen, die genau wüßten, wie man es richtig macht. Ähnlich steht es offenbar auch mit dem globalen Finanzdebakel, nur dass hier - leider - sehr viele “Experten” die Möglichkeit haben und reichlich wahrnehmen, ihre Meinung in diversen Medien unters Volk zu bringen. Nicht nur in den internationalen Finanzblättern und den seriösen Gazetten, sondern in jedem Käsblatt wird der Leser mit Kommentaren überschüttet, die man besser nicht auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen sollte.
Am tollsten finde ich, wenn sich Politiker mit diesen Dingen beschäftigen, obwohl sie zum allergrößten Teil keine Ahnung haben dürften von den Zusammenhängen, aber so tun als ob. Seltsamer Weise ist ddieses Verhalten offenbar kein Thema für die Medien!
Ich würde mir wünschen, dass mehr ausgewiesene Fachleute sich zu den bedeutsamen Fragen äußern, dass die Medien die “ich-auch-Kommentare” zu Gunsten von nachprüfbaren Aussagen der tatsächlich Involvierten ersetzen. Das wird aber wohl ein Wunschtraum bleiben und ich werde weiterhin den Wirtschaftsteil der Tageszeitung und das Internet filtern in der Hoffnung auf belastbare Informationen. Und natürlich helfen hierbei auch der Investor’s Dayly…….
2.000 Jahre zählt unsere Zeitrechnung = 100%
1.950 Jahre Welt-Diktatur des Kapitals 0 97,5%
50 Jahre Versuch Sozialstaat in Deutschland = 2,5%
Glauben Sie ernsthaft, dass wir die fehlenden 97,5% noch
schaffen? Es gibt den Sozialismus nicht mehr in Europa. Das Kapital hat in psychologisch, mental, finanziel vernichtet. Sozialkosten seitens der AG sind gewinnmindernt. Warum, und dies ohne Sozialismus, sollte nun irgendein Staat heute noch Sozialaufwendungen betreiben, es ging 1.950 Jahre auch ohne. Wem diese Antwort nicht gefällt, der kann sie bitte ignorieren.
2.000 Jahre zählt unsere Zeitrechnung = 100%
1.950 Jahre Welt-Diktatur des Kapitals = 97,5%
50 Jahre Versuch Sozialstaat in Deutschland = 2,5%
Glauben Sie ernsthaft, dass wir die fehlenden 97,5% noch
schaffen? Es gibt den Sozialismus nicht mehr in Europa. Das Kapital hat in psychologisch, mental, finanziel vernichtet. Sozialkosten seitens der AG sind gewinnmindernt. Warum, und dies ohne Sozialismus, sollte nun irgendein Staat heute noch Sozialaufwendungen betreiben, es ging 1.950 Jahre auch ohne. Wem diese Antwort nicht gefällt, der kann sie bitte ignorieren.
Zu jeder Total-Reform eines Welt-Systems gehört eine ordentliche Rezession, dieser voraus geht eine Inflation, diese voraus ergeht konjunktureller u. wirtschaftlicher Abschwung einher mit steigenden Arbeitslosenzahlen u. sozialer Armut (Krieg kann muss aber nicht dazu gehören). Alles ist im Moment vorhanden.
Somit wiederholt sich, getreu Wirtschaftszyklus, nach 80 Jahren (1929) wieder eine Welt-Wirtschafts-Rezession.Prima.
Ich glaube beide Kanditaten haben noch keinen blassen Schimmer, was Ihnen G.W.Bush hinterlässt!!! Man stelle sich nur vor die Derivateblase (nur ca.600 Billionen>)platzt, mal schauen welches Kaninchen Sie dann aus dem Zylinder (Druckerpresse) rauslassen.
Rettungspaket kann das sicher nicht werden,es müssen ja nicht nur die faulen Kredite bezahlt werden sondern auch die ganzen Wettschulden auf sinkende Kurse.Logischerweise müssen dazu die Kurse wieder nach oben getrieben werden, ob da die 700 Milliarden ausreichen?
Hallo Herr Firley,
zu Ihrer Frage habe ich einmal die Zürich-Axiome durchgesehen und schlage vor, das vierte Hauptaxiom über Prognosen zu Rate zu ziehen. Das empfiehlt alle Vorhersagen zu ignorieren und sich selber eine Meinung zu bilden und mit dem tatsächlichen Ergebnisverlauf zu vergleichen. Daraus entsteht der beste Lerneffekt über den Wert von Vorhersagen.
Wenn ich nicht in der Lage bin, eine Entwicklung selber zu beeinflussen, dann sollte ich mich jemandem anschließen, der das kann. Es gibt gerade gute Gelegenheiten, wenn man sich umsieht. Es muss nicht unbedingt W. Buffet sein. Die Finanzkriese in USA ist auch ein realer Wegweiser in Richtung übertriebene Hoffnungen werden früher oder später korrigiert. Das genaue Datum wird sich leider mit keiner Technik berechnen lassen. Beim Tod sieht das jeder ein, der nicht selber Hand an sich legt.
Wenn man den allgemeinen Meldungen glauben schenken darf,
ist die Liquidität der durchschnittlich verdienenden Amerikaner inzwischen sehr begrenzt ( siehe Creditkarten- Schulden, geschätzte 900 Milliarden Dollar). D.h. der Konsum dürfte in den kommenden Monaten weiter stagnieren. Gekoppelt mit der sich bereits abzeichnenden konjunkturellen Eintrübung sind das keine wirklich guten Vorgaben. Allerdings habe ich in den vergangenen zwei Wochen das Staunen gelernt, denn gemessen an den Hiobsbotschaften, steht doch alles noch “glänzend” da. Ich hätte niemals für möglich gehalten, dass das Sentiment eine so machtvolle Rolle spiel (aus meiner Sicht ein Grund für den bislang nur milden Absturz). Meine Prognose: Seitwärtsbewegung mit Tendenz zu moderaten Verlusten.
Die Finanzkrise mal etwas anders beleuchtet, aus einem anderen Blickwinkel.
Ein Beitrag “700 Milliarden Dollar - Programm” gesendet auf MDR Info am 24.09.2008. Eine Aussage die man sonst nirgends hört oder liest.
Viel Spaß beim zuhören.
R. Andres
Hinter der ganzen Debattiererei um die Weltfinanzkrise, die ja eine US-Krise ist, bleibt doch stets der Fokus im Verborgenen: Die weltweit völlig verschuldeten Amis müssen endlich einmal gesagt und zu spüren bekommen, daß Sparen ein Tugend ist. die jedem echten Wohlstand vorauszugehen hat. Das deutsche Wirtschaftswunder nach dem Kriege ist ein Spar- und Arbeitswunder gewesen, kein Verbrauchswunder. Erst kamen Tüchtigkeit und Sparsamkeit,also Konsumverzicht,dann erst konnte man auch kaufen und zu Wohlstand kommen, während die, die alles gleich verjubelt haben, arme Neider geblieben sind.
W = Wirtschaft; WW = Welt-Wirtschaft; w = weiblich;
e-w = emanzipiert weiblich
Alles fing vor so langer Zeit ganz harmlos im Paradies an: Eva hatte ein Angebot, Adam eine Nachfrage u. daraus entstand “Konsum“ mit den Folgen einer wachsenden Nachfragewirtschaft = “Wachstum wg. Kindernachwuchs im Paradies“. Wirtschaft ist und bleibt – auch in der emanzipierten Welt des 21.Jahrunderts – weiblich. Die weiblichen Hormone regeln die Bedarfs-/Nachfragehaushalt der Frau (Geld regelt Machtansprüche und Warenströme auf der Welt.“Frau“ = USA regelt die Macht-/Geld-/Rohstoffverteilung auf der Welt – noch!). Vor der Empfängnis kommt die Freude, erst danach die Empfängnis, danach das Wachstum der Familie mit allen Folgen für die “Familie = Land und die Bedarfsgesellschaft = Wirtschaft“ wächst, und auch die Bedarfe wachsen mit wachsender “Familienzahl = Wirtschaftspartner“.
Wirtschaft im 21.Jahrhundert funktioniert immer noch nach diesem weiblichen Prinzip.
Ein Land entsteht (z.B. USA vor ca. 350 Jahren) durch Bevölkerung, welches dieses Land erschließt/erschlossen hat, (was ihnen aber nicht gehört/e) und deren Bedarfe, incl. Bevölkerungswachstum durch den Zyklus der Frauen, die dieses Land bewohnen/besiedeln.
Ein Land “wächst heran und geht auf Partnersuche“ (Handels-/Wirtschaftspartner), begründet eine “Familie“ (Wirtschaftsunion) und sichert seine Grenzen vor Überraschungen (Kriege etc).
Nur der kleine Nachteil an der Sache ist der: Andere“ Mütter“ (Länder) haben auch hübsche “Töchter“ (Wirtschafts-Territorien), die das gleiche tun. Die Weltwirtschaft wächst; die Territorien, die zur Verfügung stehen werden immer kleiner, die “Wirtschaftsfamilien“ immer größer und somit auch die Probleme immer größer. Was passiert nun? Es droht die Scheidung = Entmachtung, weil die Wirtschaftsbedarfe durch den “Ehemann“ – in diesem Fall USA, nicht mehr gesichert werden können. Was macht nun ein “Ehemann“ = USA, der vor der Scheidung/Ablösung der Weltwirtschaftsmacht steht? Er geht in die “Kneipe = Wirtschaftspaket“ und verjubelt das, was er sowieso nicht hat, Geld, und bringt somit die “Wirtschaftsfamilie“/Weltwirtschaft gehörig in Schwierigkeiten (Welt-Wirtschafts-Rezession). Denn eines wissen die USA genau: zahlen können und wollen sie den Schaden/“Unterhaltsleistung an die Wirtschaftspartner“ oder Schadensersatz sowieso nicht.
Was nun? Eine schon “geschiedene Wirtschaftsmacht“ = China, such noch eine “geschiedene Wirtschaftsmacht“ = UDSSR oder besser bekannt als Sowjetunion/GUS, und somit entsteht eine Bi-Beziehung zw. zwei Ex-Geschiedenen, mit neuen territorialen Ansprüchen. Im schlechtesten Fall schaffen es die “Bi-Neuvermählten“ + “Kinder = Brasilien und Indien u. eventuell EU“ BRIC-Staaten nicht alleine u. müssen “den Geschiedenen“ wieder ins Boot holen. Ich bin der festen Überzeugung, dass die USA darauf spekulieren, und ihre bisherige “Wirtschaftsdominanz“ nicht freiwillig aufgeben werden.
Und nun soll mal einer sagen, dass Wirtschaft nicht weiblich und “manchmal auch zickig“ ist.
Ich kann nur sagen, die besten Wirtschaftskrimis schreibt die Realität;oder krass anders formuliert:
Jeder weiß, er wird beschissen, aber keiner weiß, wer wen bescheißt.
Für mich ist der Boden noch nicht erreicht, aber der Nebel wird langsam durchsichtiger.
Warum versucht keiner, das missing link zu ergründen; statt dessen stellen alle Analysten die derzeiige Krise als Betriebsunfall dar; ich schließe aus, daß Greenspan nicht genau - und zwar ganz genau - wußte, was er tut !
Folglich ist die derzeitige Krise eine logische Konsequenz gezielten Handelns.
Schulden (Fannie Mae und Freddie Mac; US-Hilfsprogramm von (derzeit nur) US$ 700 Milliarden) werden sozialisiert, Vermögenswerte privatisiert (AIG geht an das private FED)!
Man muß schon sehr gläubig sein, um das einem (lediglich nicht) funktionierenden Markt mit hehren Absichten zuzuschreiben.
Globalisierung ist das Synonym für für kulturelle Entfremdung, Zerstörung des Gemeinwesens, Enteignung öffentlichen - also kollektiven - Eigentums, Konzentration von Kapital, Umverteilung von Vermögen von unten nach oben und “von Süd nach Nord” (also von armen zu reichen Ländern), etc.
Das Problem geht auf die Gründung des FED als privater Nationalbank mit (demnach privatem) Geldschöpfungsmonopol zurück (im Jahr 1913).
1914 folgte die Einführung der Einkommensteuer, damit der Staat die seither anfallenden Zinsen bezahlen kann.
Der US-Staat bezahlt bei gleichzeitiger Hingabe von Schuldscheinen über die Verpfändung von staatlichem und privatem (!) Grundvermögen Zinsen für jeden (wertlosen) Dollar-Schein an dieses private Bankenkonsortium (derzeit 12 private Mitgliedsbanken).
Entscheidungsgremium des FED ist nicht der Verwaltungsrat, sondern der de facto von den privaten Eigentümern dominierte Offenmarktausschuß.
Die Welt mußte verschuldet werden (beginnend mit dem Ende des 1971 von den USA einseitig gekündigten Bretton wood Abkommens, damit die Gläubiger (das FED) in die Lage eines faktischen Diktators versetzt werden konnte. Öffentliche Hand, Unternehmen und private Haushalte sind bis zur Nase (die Halskrause reicht nicht mehr)verschuldet; das ist für die Mächtigen kein Problem, sondern das Ziel ! Wer könnte daran ein Interesse haben, daß dieser alles umfassende Personenkreis seine Schulden jemals zurückzahlen könnte ?: dieAntwort: jeder, außer denjenigen Gläubigern, die über die Gläubigerstellung einen alles umfassenden Einfluß ausüben wollen; die klassische Sklaverei ist abgeschafft, die verschleierte Sklaverei inform finanzieller Abhängigkeiten hat ihren Triumph hinter sich.
Politik und Medien sind gekauft oder unfähig;
der Bürger ist den Mächtigen recht hilflos ausgesetzt;
wenn wir in der Vorlesungen für Volkswirtschaft gelernt haben, jedes Monopol werde letztlihc daran zerbrechen, daß kleine Nischenspieler die Monopolisten in Bedrängnis bringen würden, dann war das eine offensichlich irrige Theorie, die mich damals vom Studium der Volkswirtschaft abgehalten hat und di heutzutage ad absurdum geführt wird; wer soll diesem - zwar bei oberflächlicher Betrachtung nicht monopolistischem, sondern oliogopolistischem - Bankensystem Konkurrenz machen ? Die Lehre ist derart lächerlich, daß es eine Schande ist, daß sie jemals an europäischen Universitäten gelehrt worden ist - und wahrscheinlich immer noch gelehrt wird !
Die Kritik läßt sich bis zum Ausmaß eines umfangreichen Buches vertiefen und erweitern, das würde hier den Rahmen sprengen !
Demokraten haben die Pflicht, für demokratische Freiheiten, gleichzeitig gegen kapitalistische Anarchie aufzutreten ! Das ist mit der Teilnahme oder demonstrativen Nichtteilnahme an periodisch abgehaltenen Pseudowahlen nicht erledigt.
Ich rege an, daß Sie ein dauerhaftes Diskussionsforum installieren und auf Basis Ihrer fachlichen Kompetenz Politikern und anderen Entscheidungsträgern den sinnvollen Sukkus daraus übermitteln; es ist schauderhaft, wie unsere Politiker an den Problemen vorbei und nur bis zur nächsten Wahl voraus schauen.
Kredit-/Immobilienkrise hin und her.
Das diese hochspekulativen Investmentbanken restlos in den USA verschinden - die mit großen Mengen an fremder Liquidität den Markt in die eine oder andere Richtung gezwungen haben - hat wirklich etwas Dramatisches.
Kleine Sünden straft der Herr sofort, Große irgendwann später. Rums und schon ist es geschehen. Die maßlose Gier hat sich selbst aus den Weg geschafft und redliche Spekulanten, die mit selbst verdienten Geld investieren, haben wieder bessere Karten.
Versierte junge Experten mit eigenem stattlichen Vermögen aus dem USA haben in einem Artikel zur aktuellen Krise zum Ausdruck gebracht, dass die Regierung der USA wiedermal einiges dazu beiträgt, die Krise zu verschlimmern.
1. Die Up-Tick-Rule für Leerverkäufe wurde erst vor wenigen Monaten außerkraft gesetzt.
2. Das Verbot des Shortselling führt unter anderem dazu, dass fallende Kurs durch Eindecken von Shortpositionen vor dem Tief nicht aufgekauft, gebremst werden. Rationaler denkende Investoren steigen meist erst ein, wenn fallende Kurse kein fallendes Messer sind. Eindeckungskäufe von Shortsellern bilden meist den Boden für fallende Kurse und ermöglichen einen vernünftigen Einstieg und wieder steigende Kurse.
Meine Meinung ist, dass das ganze Schlammasel noch bis ins 1. Quartal 2009 weitergeht und dann erst die Krankheit auskuriert ist, egal wieviele Dollarnoten vor dem Krankenbett verlockend wedeln.
Meine persönliche Chart-Prognose per Fibonaccitechniken liegt seit mehr als 8-Wochen recht exakt im Fahrplan. Diese wird noch verstärkt von einigen anderen Chartsignalen mit vorlaufendem Charakter.
Drum würde ich mich zur Pistenabfahrt warm anziehen, wenn der Ölpreis wieder anzieht, gibt dass möglicherweise dem bischen Optimismus, welches gelegentlich massive auskeimt, wieder den Rest.
Hoher Ölpreis und Rezessionsangst bei niedrigen Zinsen sind wie Lebertran vor der Hochzeitsnacht.
Ich vermute, dass das Marketing der Amerikaner für eine Wahlhausse ausreicht. Danach
fürchte ich erst Stagflation, dann Superinflation,welche die Schulden der Amerikaner
beseitigt. Danach wird auf jeden Fall alles anders sein als vor der Finanzkrise. Ich hoffe, dass die Auswirkungen auf Deutschland nicht ganz so schrecklich werden, fürchte aber,
dass hier der Sozialismus siegen wird, in dem der Mangel verteilt wird. Es leben nur noch wenige, die wie ich die Auswirkungen von 1929 mitbekommen haben.
Die Erde dreht sich noch Jahrtausende,ob mit oder ohne Dollar ist dabei kaum relevant.Jetzt steht die Gezeitenwende gegen alle, die sich gegen einen liberalen Kapitalismus stemmen, die ganzen “Möchtegern” Zocker verlieren Ihre unrechtmäßig erwobenes Vermögen, Regularien werden Weltweit für kontrollierte Devisenbewertungen zukünftig sorgen und dazu gehört es nun einmal auch, das der Dollar seinen inneren Wert auf dem Weltmarkt erhält: Derzeit ist der nicht mehr Wert als 50 € Cent, - alles andere ist nur Blendung.
Egal , - wie sich der amerikanische Kongress entscheidet, schmerzvoll muß die Amerikanische Nation begreifen, das man Geld nicht einfach auf Papier drucken kann ohne dafür Gegenwerte zu haben. Der Casino - Kapitalismus ist am Ende, - zum Glück und Wohlstand der Menschheit.
AMIGO HOME
Also ich denke dieser kommunistische Bailout-Gedanke ist unamerikanisch. Hier hilft sich dieselbe Elite, die 1999 den Glass-Seagull Act von 1933 durch Lobbyismus von Sandy Weill (Citicorp Merger mit Travelers = Citigroup) bewusst verwaessert hat, in erster Linie wieder selbst.
Die Panikrhetorik ist die gleiche, wie die, mit der uns der Irakkrieg verkauft wurde.
Die $700Mrd sollten fuer Infrastruktur, Health und Education ausgegeben werden. Das schafft Werte und den economic recovery. Alles andere zerstoert nur die Kaufkraft und das Vertrauen in den Dollar. Die USA haben eh schon ein sagenhaftes Staatsdefizit.
Bloomberg News sorgte heute frueh (Manila Zeit) schon fuer eine Ueberraschung, als klar wurde, dass die Republikaner selbst an Paulson vorbei einen Alternativplan vorlegen wollen. Das ist McCain’s Stunde, hier kann er noch punkten.
Was mich erschüttert ist die Dimension der Beträge. Wenn früher über Millionen geredet wurde, wird heute über Milliarden und Billionen geredet als wenn das kein Unterschied ist. Ferner die Tatsache, dass von Bankenseite den Kunden gegenüber immer Vorsicht geredet wurde und nun Transaktionen seitens der Banken nach oben kommen, die mit Vorsicht überhaupt nichts zu tun haben sondern nur mit Gier.
Allen Bemühungen zum Trotz: Die Dominosteine werden fallen, einer nach dem anderen. Die kommende Hyperinflation wird die Schulden und Vermögen dieser Welt großteils vernichten - und dann ist Platz für einen Neuanfang. Zuerst vorsichtig, und irgendwann ist alles wieder wie jetzt. Die Welt ist voller Zyklen, die Geschichte lehrt es!
Warum gruenden sie mit dem Geld eigentlich nicht besser eien neue Bank? Dann ist alles sauber, Kredite koennen vergeben werden und das Rad ist wieder rund. Denke so haben wir ein paar Tage/Wochen/Monate Ruhe, um uns dann naechstes Jahr um weitere 2 3 4 5 6 oder mehr Billionen kuemmern zu koennen. Das selbst Warren Buffet in das Horn stoesst, finde ich sehr traurig, denn er war einer der wenigen Warner seit 10 Jahren…letzten Endes laeuft es eben in die Deflation der Assets, dann wird NOCH mehr Geld in die Mearktwe gespuelt und letzten Endes gibt es Hyperinflation. Die Finanzwerte sind deutlich ueberteuert, da diese in dne neachsten Jahrzehnten so viel Geld (ausser in der HYPERINFLATION) wie zuvor nicht verdienen werden, bei deutlich mehr ausstehenden Aktien! Uebrigens auch toll: zu HOECHSTKURSEN Aktienrueckkaufe und nun Kapitalerhoehungen! Chapeau
Gruss
Kure
Werter Lostro,
Ihre Aussage kann man so nicht unbeantwortet stehen lassen.
Das Wirtschaftswunder in Deutschland begann mit der Bereitschaft der Deutschen Schulden zu machen, zu konsumieren und nicht aus Sparwut! Die Unternehmen, hier als ein Beispiel sei Karstadt in den Jahren meiner Jugend genannt, begannen Kredite zu vergeben, Anfangs nur im kleinen Rahmen, aber immerhin. Und warum taten/konnten sie dies, die Bevölkerung stand in “Lohn und Brot”, der Bürger hatte Arbeit, verdiente Geld und konnte die Kredite zurückzahlen. Nur wenn konsumiert, gekauft, “Geld umgewälzt” wird, funktioniert Marktwirtschaft und Ludwig Ehrhard hatte damit Erfolg. Und nicht weil alle Welt gespart hat. Arbeit (damit erzielte der Bürger zumindest in der damaligen Aufbauphase langfristig gesichertes Einkommen, so konnte er sich auch “etwas leisten”) ist der entscheidende Faktor, damit der Motor Wirtschaft und so Wohlstand/gesicherte Existenz erzielt werden kann.
Zur Finanzkrise: Die Hypothekenanleihen (collateralized mortgage obligations) sind ursprünglich keine Spekulation, sondern Geldanlagen (assets) mit historisch niedrigen Ausfallquoten und entsprechend hohen Ratings. Entgegen allen Erwartungen brach der Immobilienmarkt ein und die Ausfallquoten wurden gigantisch. Die Anleihen sind plötzlich “distressed debt. Distressed debt trades at 20 cents to the dollar” also zu 20% vom Nominalwert, das ist eine immer wieder bestätigte Faustregel und es gibt spezielle Fonds, die diese “zerblasenen” assets kaufen und damit Geld verdienen. 20 bis 25 % scheint also der richtige Preis zu sein. Wie diese assets zur Zeit bei den Banken in den Büchern bewertet und abgeschrieben sind, weiß ausser diesen Banken selbst niemand. Auch nicht das austehende Gesamtvolumen, den noch verbleibenden zusätzlichen Abschreibungsbedarf und ob 700 Mrd. Dollar reichen. Deshalb gibt es jetzt von den “House Republicans” Opposition und einen Gegenvorschlag, wonach die Banken sich von einer noch einzurichtenden Institution Versicherung gegen Zahlungsausfälle kaufen sollen. Damit müssten sie den Schaden wenigstens teilweise selbst bezahlen. Man sagt, nachfolgende Generationen sofort mit 700 Mrd. Schulden zu belasten, ohne zu wissen, ob das überhaupt hilft oder reicht, sei unverantwortlich. So viel zum Stand der Bankenkrise.
Zum Markt: Wer erwartet noch steigende Unternehmensgewinne, so dass diese Zuversicht vom Markt mit der Akzeptanz höherer Kurse honoriert wird? Wieviel Erwartung ist noch eingepreist? Mir fiel Ende letzten Jahres schon auf, dass Ergebnisse deutlich über den Erwartungen mit ca. 0,6% Kursgewinnen belohnt wurden, Ergebnisse im Rahmen mit 6% abgestraft, von Ergebnissen unter den Erwartungen ganz zu schweigen (Minus im zweistelligen Bereich). Ich sehe wirklich nicht, wo es herkommen soll…
Fazit: Es ist nicht schwach, es wird erst schwach.
Hallo Herr Firley,
ein wünderschönes Bespiel für Marketing und Meinungsbildung ist auch vor unserer Haustüre zu finden. In einer Stassenumfrage wurde kürzlich ermittelt, dass 93% der befragten Personen für den Kandidaten Obama stimmen würden. Wie könnte es auch anders sein. Die Medien haben doch bereits zu Begin des Wahlkampfes Ihre Meinung ausgebildet (Krise in Amerika -> Unzufriedenheit mit der Bush-Administration -> Bürger wollen den Machtwechsel) und diese entsprechend publiziert. Den die Gewichtung der Deutschen Allgemeinberichterstatung ist unverkennbar demokratisch ausgerichtet. Ich stimme für McCain.
Herzlichen Gruß
Die Gier des Kapitalismus in Verbindung mit dem Glauben ohne Realwirtschaft (Produktion, Handel, etc.) sondern mit Wetten/Spekulationen wird man reich, ist dumm. Desweitern wird nur noch Zerschlagen und Personal abgebaut für die Gier weniger. Kreditausweitung ohne Schaffung von realen Produkten nur für den Konsum, in der USA leider geschehen, auch in D möglich -Urlaub auf Kredit- ohne Investitionsneigung führt unweigerlich in eine Störung der Gleichgewichte.
Ein sicherlich erforderlicher Schritt -Back to the roots- und klare Haftung der Verantwortlichen, egal ob Politiker oder sogenannte Wirtschaftsbosse und vor allen schafft endlich die Rating Agenturen und Wirtschafts-forschungsinstitute ab- die Kosten nur Geld, egal ob sie forschen, Meinungen mitteilen, Ergebnisse kommentieren, sinnvolle Vorschläge mit einer Haltbarkeit gibts nicht, Hört auf euren Menschenverstand und denkt daran: Alle wollen Euer noch vorhandenes Vermögen,egal ob der Staat, die Banken und Versicherungen - Sie treibt nur der Selbsterhaltungstrieb -von Anstand und Moral ist dort schon lange nichts mehr vorhanden-
“Hochmut kommt v o r dem Fall”, kennen wir doch noch aus unserer Jugendzeit!?
oder “Der Krug geht so lange zum Wasser bis er bricht”
oder “Gegen Dummheit kämpfen selbst die Götter vergebens”
und die könnte wir sicher z.Z als Helfer sehr gut gebrauchen! Dieses Chaos von der GIER (Ursache) einiger verursacht und einem vollkommen “nicht-mehr-zurechnungsfähigen” US-Präsidenten gehandelt wird in einer Dimension enden, die keine der sog. Fachleute voraussehen können. Und nur dann, wenn dies eintritt werden sich wieder mehr Menschen besinnen, daß Geld nicht alles ist. Das das Wertesystem der Menscheit, mühsam entwickelt i.d. letzten 50-60 Jahren, zwar den sinnvollen Umgang mit Kapital einschließt, aber nur als e i n Faktor. Aber manchmal hilft nur eine gehörige Abreibung um wachzurütteln und auf halbwegs menschlichen Kurs zurückzufinden. Vielleicht klappt´s ja……
Bleibt dann nur noch die Antwort auf die Frage: “Ist der Mensch lernfähig?”…..
Interessant wie kontrovers diskutiert wird.
Die aktuellen Ereignisse sind ledigleich ein Fingerzeig, dass stetige Geldmengenausweitung nicht funktioniert.
Wie kommt neues Geld in Umlauf -> durch Kreditvergabe.
Ein Unsinn der besten Art, denn die Folge ist klar, die Verschuldung aller Teilnehmer steigt. Wer nicht mitmacht, kann irgend wann nicht mehr mitkonsumieren, da Preise durch Kreditkäufe steigen, wir erinnern uns an Angebot und Nachfrage, es steigen Preise sobald neue Nachfragen auf den Markt kommen. Da immer mehr auf Kredit konsumiert wird, steigen Preise. Eigentlich ganz einfach, die Gier alles haben zu wollen, auch auf Kredit bescheert uns höhere Preise. Folglich nett lächeln bei nächsten teureren Kauf auf Kredit, damit heizt man Preise an (vergisst dabei auch in netter Regelmäßigkeit, dass Kaufkraft durch Kreditraten/Zinsen zusätzlich vermidert wird). Jede gedruckte Geldnote muss also unter die Leute, die eben nur auf Kredit an Banken geht, folglich um so mehr Geldnoten umso mehr Kredite, die Kreditkurve/Kreditbelastungen steigen also bis zum St.Nimmerleinstag (der Letzte macht das Licht aus).
Und als ob uns das noch nicht ausreicht, muss es natürlich auch noch die Möglichkeit geben Leerverkäufe zu tätigen, was in Phasen der Kaufuntätigkeit natürlich absolten Vorzeigecharakter hat (endlich bekommen die Aufsichtsbehörden aufgezeigt, was für ein Müll man da zulässt) und unzählige volkswirtschaftlichen Resourcen verbrannt werden. Nein, dieser Markt wird wieder drehen, denn man kann sicher sein, dass es noch nicht Zeit ist das Licht auszuschalten, dafür ist das Quaos noch nicht groß genug, aber wenn wir daran denken, das wir mit immer größeren Zahlen hantieren (wir denken wieder an die Geldmenge und die Kreditsummen), dann wird eines plötzlichen Tages in der Zukunft das Ganze spiel von vorne los gehen, nur nicht mehr in dieser heutigen Leichtigkeit von derzeit fast einer Billion.
Das Ausland versteht schon jetzt was man bei uns noch verdeckt. Man denke nur an das Bankensystem in den arabischen und südostasiatischen Ländern, zinslos, keine Investitionen in zu hoch verschuldete Unternehmen, keine Unsicherheiten in Finanzgeschäften (wie z.B. steigende Kreditratenbelastungen). Wir hingegen vernichten uns selbst, da wir genau dies nicht tun. Und wie uns die aktuelle Lage zeigt, vernichten sich die Banken mit ihrem Geschäftsmodell letztlich selbst. Bevor wir also andere auslachen, sollten wir über uns selbst lachen und dann anfangen unsere Systeme zu ändern und nicht jeden Mist zu akzeptieren und mitzumachen den wir vorgesetzt bekommen. Aber da wir alle Kapitallisten sind, entspannt bleiben und den nächsten Schub an den Wertpapiermärkten mitnehmen und sich über anstehende Profite freuen, noch ist es nicht so weit. Ach und wer daran zweifelt: Banken werden von Krediten befreit, neues Geld wir gedruckt um die Kredite über den Staat abzuwickeln. Folglich werden wir Inflation sehen und die Unternehmen werden dadurch logischerweise höhere Einnahmen verbuchen und folglich höheren Profit (wann haben Analysten die Gewinn inflationsbereinigt bewerten ?), was bedeutet, dass wir uns in Zukunft über höhere Gewinne und steigenden Kurse erfreuen können. Vergessen Sie dabei nur nicht das Gold, dass sollten Sie dennoch im Keller haben.
Viele interessante Beiträge, aber wenig zu der Frage: “Finanzkrise USA : Entscheidet sie den Wahlkampf?”
Meine Prognose, sie wird dem noch besseren Erneuerer helfen, und der ist nach den mir zugänglichen Informationen und Eindrücken Obahma. Ob er und seine Mitstreiter jedoch in der Lage sein werden, die Hochfinanz zu verantwortbarem Handeln zu bewegen, kann man nur hoffen.
700 Mrd. Dollar - eine unvorstellbare Summe! Und doch wird dies nicht reichen, die Märkte dauerhaft zu festigen - viel schlimmer: einigen sich die Amis nicht bald und fangen mit der Verteilung an, geht der Schuß gleich nach hinten los. Bis zum Ende der Krise dauert es noch ein bißchen und wir werden noch große Player crashen sehen…..
Ich tippe auf Obama, die Finanzkrise trägt ihm Wähler zu, vor allem, weil Mc Cain hier eher negativ auffällt.
Nebenbei:
- Was wollen die Leute eigentlich mit all ihren bunten Zetteln, wenn die Zettel wertlos werden?
- Gibt es den Goldschatz in Fort Know? Wird der in dieser Notlage “versilbert”?
- Hat Gold überhaupt eine Zukunft? Hut ab vor dessen Geschichte, aber leben wir noch in einer von prunk geprägten Zeit?
- Sind Aktien gerade jetzt nicht die einzige Alternative?
Die nächste Blase, die platzen wird, ist die des Hochopportunisten und Dampfplauderers Obama. Parallel wie im Finanzmarkt wird er grenzenlos überschätzt, aufgebläht, nachbejubelt…..und platzt dann. Kein De-ja-vú sondern Realität.
Eine blauäugige, vielleicht sogar extrem dumme Frage: Wer, bitte, hat die verlorenen 700 Milliarden Dollar jetzt? Gibt es darauf überhaupt eine Antwort????????
700 Billionen US-Dollar…..
Wenn man bedenkt, das China über mehr als 2000 Billionen US-Dollar als Währungsreserve aus dem erfolgreichen Handel mit der USA und seinen konsumfreudigen Bürgern hält und sich zudem bewußt macht, dass Japan ebenfalls mehr als 1000 Billionen US-Dollar aus genau den gleichen Geschäften mit leichtsinnigen US-Bürgern bunkert, dann muss einem doch klar werden, dass dieses Geld nicht zirkuliert und somit unmittelbar, nachdem es von den gutgläubigen US-Bürgern für Waren aus China und Japan ausgegeben worden ist, irgendwo unnütz verfault.
Die Wirtschaft auf der ganzen Welt lebt vom Umsatz mit Waren & Dienstleistungen.
Würde China & Japan in selben Umfang Waren & Dienstleistungen aus den USA beziehen und mit den von den US-Bürgern abgenommen US-Dollar bezahlen, dann gäbe es diese Krise überhaupt nicht.
Die Krise existiert nur, und deswegen müssen neue US-Dollar gedruckt werden, weil sich einzelne Handelspartner der USA gemein hin der sogenannten “Konsumverweigerung” hingegeben haben und Dollar bunkern.
Man kann jetzt darüber nachdenken, ob China & Japan im Hinterkopf vielleicht ganz bewußt die Absicht hegen, die leichtsinnigen gutgläubigen konsumfreudigen US-Amerikaner (Idealmenschen für eine *funktionierende Volks- & Weltwirtschaft*) auszunehmen und dann völlig überschuldet durch Auflösen der Währungsreserven in US-Dollar eines schönen Tages den Kollaps der USA mit unschuldigen Gehabe herbeizuführen.
EGAL, ob mit Absicht oder nicht, fair ist es nicht gegenüber der USA.
Und mit Deutschland ist es fast ebenso, ein Volk der Sparer, zusammen mit den Japanern auf den forderen Plätzen in der müden Weltliga des verfaulenden Kapitals.
Jeder möchte gerne Arbeit haben und Geld verdienen, nur beim Konsumieren enden dann einige auf dem Egotripp und deren Geld *never come back* in den Konsum.
Da wird um 0,5% mehr oder weniger gebuhlt, die Senkung des Sparerfreibertrags wird hitzig diskutiert, wobei spürbare Auswirkungen des selben nur bei größeren Sparbeträgen entstehen, die aber auch so - mit weniger Rendite dem *Konsum verweigert werden*!
Denn Deutsche, die Ihr Geld vernünftig und wirtschaftlich unschädlich in Aktien investieren, gibt es nicht mal 5% von der zur Konsumverweigerung neigenden sparwilligen Bevölkerung.
Aber das Recht auf einen Arbeitsplatz….. ist selbstverständlich.
Abendus:
Drum erscheint es irgendwie gerecht & sinnvoll, wenn sparwillige Konsumverweigerer mit Hilfe von seriösen Freunden (Banker) in schädliche Geldanlagen geführt werden und irgendwann gemeinsam zur Hölle fahren.
Hallo Herr Firley,
vielen Dank (kann ich mich bei den Zahlen überhaupt bedanken..), dass Sie sich dafür einsetzen konnten, den interessanten Artikel von Dr. Martin Weiss im Investor’s Daily erscheinen zu lassen. Aber die Zahlen sind ja so erschreckend, dass man meinen könnte, es gibt keinen Ausweg mehr!
Dann bin ich ja mal gespannt, wie der Kongreß entscheidet….
Viele Grüße
S. Weik
Werter Martin,
vielen Dank für Ihren Beitrag vom 25.09. um 21.40 Uhr.
Damit bringen Sie m.E. eine sehr traurige aber allem Anschein nach um so wahrere Tatsache vor, die leider nur von ganz wenigen Ernst genommen wird. In der Tat ist die Sache so abstrus, dass jeder normale Mensch den Kopf über eine solche Phantasterei schütteln muss. Um ehrlich zu sein hatte ich auch meine Zweifel, was den Wahrheitsgehalt der Geschichte betrifft. Aber nachden ich von den jüngsten Ereignissen an den Börsen und Weltmärkten (und nicht nur davon) schon vor Monaten las, dass sie kommen würden und diese jetzt genau so eingetroffen sind, musste ich mich überzeugen lassen, dass hier ein Spiel getrieben wird, das in seiner Zielgerichtetheit und Bösartigkeit KEINEN VERGLEICH IN DER WELTGESCHICHTE hat. Die Einzelheiten dazu muss sich aber jeder im Web selbst zusammensuchen. Sie beginnen lange vor dem immer noch nicht korrekt aufgeklärten (bzw. in beschwichtigender Weise “aufgeklärten” oder dargestellten)
9/11 und dem Crash vom Oktober 1929 und schließen u.a. die Ursachen für den Eintritt der USA in die beiden Weltkriege (u. weitere “Mysterien” wie den Kennedy-Mord, verschiedene Anschläge in und außerhalb der USA) ein.
Zum Einstieg:
und
Wer weiteres wissen will wird es bestimmt finden…
Übrigens: warum verhalten sich eigentlich die US-Börsen NACH Geschäftsschluss der europäischen Börsen so häufig genau konträr?
Gruß an alle Interessierten von ernö
Liebe Leute, Geld ist nur bedrucktes Papier, es ist der Glaube daran, dass es etwas wert ist.
In die Kirche gehen die Menschen ja auch, obwohl die Wahrscheinlichkeit der Existenz Gottes wohl eher spekulativ ist!
Hallo liebe Leser,
hier übrigens der Link zum (wenn auch beängstigenden) Beitrag von Dr. Martin Weiß:
http://www.investor-verlag.de/newsletter_archiv/id/?nl=01266
Herzlichen Dank für die zahlreichen, hervorragenden Kommentare.
Weiter so!
Ein schönes Wochenende
Tom Firley
700 Billionen US-Dollar…..
China bunkert über 2000 Billionen US-Dollar aus dem erfolgreichen Handel mit der jetzt etwas mehr überschuldeten USA.
Gleichzeitig baut *The Peoples Republic of China* große Lager für Öl, die wenn fertig, in der Zukunft als Strategische Reserven dienen und z.B. im Krisenfall die Ölversorgung des Landes einige Wochen aufrecht erhalten zu können. Die USA verfügt seit längerem über Strategische Reservn mit fast 800 Millionen Barrel Kapazität, die für ca. 30 Tagen Krisen und Lieferausfälle überbrücken können.
Chinas zukünftige Strategische Reserven sind viel größer, nähmlich geschätzte 2000 Millionen Barrel, und der gesunde Menschenverstand sieht hier automatisch die ernormen Devisenreserven in US-Dollar ins Spiel kommen.
Sind die riesigen Lager für die Strategischen Reserven in den nächsten Jahren fertig gestellt, wird die Chinesische Regierung die Lager mit Rohöl auffüllen, dass auf dem freien Markt gekauft werden muss - ziemlich wahrscheinlich ist, dass diese enormen Mengen an Rohöl mit US-Dollar aus den über 2000 Billionen (europäisch Milliarden) US-Dollar Währungsreserven bezahlt werden, wodurch natürlich auch der Ölpreis ansteigen wird, weil die Nachfrage größer wird.
Bei einem Ölpreis von 100 US-Dollar… sind die ca. 2000 Millionen Barrel fassenden Lager mit Hilfe der 2000 Billionen US-Dollar Währungsreserve irgendwann gefüllt und die US-Dollars sinnvoll investiert, entsorgt.
Entsorgt bei den Erdöl produzierenden Ländern, Scheichs, Regierungen….. Gerade bei den Scheichs & den Common Wealth Fonds wird es interessant, denn in der Vergangenheit haben die Scheichs gerne und stetig der USA Geld geliehen per Schuldverschreibungen.
Auf diesem Weg sollten die angefaulten US-Dollars irgendwann mal wieder den Weg in die USA finden, allerdings zu Lasten der zunehmenden Neuverschuldung der USA.
Die Frage, die sich stellt, ist die, ob denn die USA nicht irgendwann den einfachen Weg nimmt und den US-Dollar bewußt kollabieren läßt, sich von allen Verpflichtungen mit einem Staatsbankrott befreit und die sogenannte *Neue Welt* mit einer neuen Währung völlig neu startet…. vielleicht zu einem Zeitpunkt, wenn die Ölquellen nur noch wenig Öl liefern, die Macht der Öl exportierenden Länder stetig schwindet, die USA längst mit Hilfe alternativer Energien vom Import fossiler Energieträger unabhängig geworden ist.
Das ist dann der Beginn einer neuen Zeitära und das Ende des Kapitalismus in seiner jetzigen Form.
Mit ihm verschwinden all die Schulden & gleichzeitig der Reichtum all derer, die Geld gegen Zinsen verleihen.
Servus,
da sieht man es mal wieder, wie schnell es gehen kann und wie schwer es den Leuten (Fondsmanagern) faellt umzudenken. Gold faellt, weil de EUR feallt…es merkt scheinbar niemand, dass die einzige sichere Alternative bis zur Rueckkehr des Vertrauens Gueter sind, deren Leistung schon erbracht UND nicht verspriochen ist. Die langfristigen Staatsanleihen MUESSTEN fallen und nicht steigen. Da zeigt sich die Macht der Gewohnheit…
Wenn diese Gruppe umdenkt gibt es kein halten mehr, weder fuer steigendes Gold, noch fuer fallende Staatsanleihen…
Warum WIR (Steuerzahler) jetzt fuer alle Banken haften sollen verstehe ich nicht und ICH will es auch nicht, bitte keine Reden “Es darf nicht sein!” Warum nicht, so ist das in der Marktwirtschaft, auch wenn es jetzt keiner hoeren will. In den vergangenen Jahren habe ICH weder eine Dividende noch einen Bonus von Banken erhalten, WAS soll das????? Gerade HRX muss doch eigentlich nicht sein (keine Kundeneinlagen). Es scheint momentan fast so, als ob niemand in Europa den ersten PLEITEFALL haben moechte!
Zum GOLDE dreangt es, frueher oder spaeter…je laenger es billig bleibt, desto besser…uebrigens physisch und keine Zertifikate, ETF`s etc.
Gruss
Roman Kurevic
Hallo,
ich habe erhebliche Zweifel an Gold.
Was, wenn Fort Knox geräumt und die Bestände auch all der anderen Notenbanken “versilbert” werden? Folgt der Super-Gau nicht, wovon ich ausgehe, dann hocken all die Gold-Investoren auf einem Pseudo-Rohstoff, für den es keinen merklichen Verbrauch gibt.
Klar, physisches Gold kann dem Investor niemand nehmen. Aber, ich fürchte, dass es denen auch niemand nehmen _will_… Das ist dann selbst für 1 Euro nicht verkäuflich.
Gruß, Ralf
Guten Tag,
kann dem vorletzten Schreiber (Roman)nur beipflichten! Warum beläßt man es nicht dabei, daß auch der Finanzsektor eine Bereinigung durchmacht, wenn nicht sogar dringend braucht (wie in einer Marktwirtschaft üblich…)? Warum muß hier von staatlicher Seite auf Kosten der Steuerzahler interveniert und in die Länge gezogen, d.h. aufgeschoben werden? Gold in physischer Form wird sicher mehr und mehr gefragt sein (wie Silber vermutlich auch)!
Gruß
STRO
Vor einigen jahren habe ich gelesen, die USA spielen im Jahr 2050 als Wirtschaftsmacht keine Rolle mehr, weil China`s Wirtschaft dann alles im Griff hat. Könnte stimmen; denn die US Wirtschaft kann auch heute nur mit Geld aus China in Schwung gehalten werden. Aber nichts desto Trotz, Herr Bush hinterlässt dem neuen Präsidenten einen Scherbenhaufen wo die Ami`s noch lange mit zu kämpfen haben werden, denn alle Präsidenten der USA zusammen ( Kriege und persönliche Bereicherungen ) haben nicht so viele Schulden gemacht wie Herr Busch in seiner Amtszeit alleine. Ein Schelm der Böses dabei denkt!!!!