Liebe Leser,
prickelnd ist das nicht, schauen Sie sich den Dax-Chart an:

Dax-Chart
Unter relativ geringen Umsätzen verlässt der deutsche Leitindex nun etwas eindeutiger die 6.500er Marke und frisst einen großen Teil der „Verlegenheits-Rallye” wieder auf. Heute Vormittag kann sich das Bild auch nicht aufhellen.
Die Wall Street hat es vorgegeben: Wieder einmal keimt die Finanzkrise auf und die deutschen Finanzwerte sacken ins Minus, Deutsche Bank und Hypo Real Estate verlieren zum Beispiel jeweils über 3 Prozent.
„Ja, hört das denn nie auf?” könnten Sie sich fragen.
„Ich weiß es nicht. Irgendwann sicherlich, aber Sie müssen in den nächsten Monaten noch mit schlimmen Nachrichten rechnen.” wäre dann meine Antwort.
Das wäre mir dann auch nicht peinlich.
Denn wenn weder die besten Regierungs-Berater, oder auch die allerbesten Börsen-Experten der Welt, die Fed und meine Mutter nicht wissen, wo denn die Finanzkrise ihr Ende nimmt oder ob die Immobilien-Krise in eine andere Krise mündet (zum Beispiel ein schmerzhafter Anstieg der Privat-Insolvenzen), dann muss auch ich das nicht vorhersagen können.
Sie übrigens auch nicht.
Solange der Dax unter der 6.500 liegt, laufen Prognosen ohnehin nur über meinen Anwalt…
Viel Erfolg an der Börse.
Ihr
Tom Firley