Firley: Geldanlage-Strategie mit Gewinn

Von Tom Firley

Tom Firley: 19,08 % Gewinn seit Jahresanfang

Wie Sie wissen, „darf“ (und will) ich in meiner Geldanlage-Strategie keine ganz konkreten Aktien-Empfehlungen abgeben – schon gar nicht für Werte mit geringer Marktkapitalisierung… Zu schnell würde ich dann mit diversen Aktien-Pushern in einen Topf geworfen. Daher möchte ich mich grundsätzlich in meiner Berichterstattung und Charttechnik von anderen abheben.

In den letzten Wochen (vielleicht wegen der schwierigen Börsenphase) habe ich zahlreiche, sehr nette Leser-Mails erhalten. Sehr viele Leser fragten mich, wann ich denn (endlich) einen Börsenbrief herausgeben werde. Dieser wäre dann zwar kostenpflichtig, aber eben mit ganz konkreten Empfehlungen.

Prioritäten

Sorry, liebe Leser, diese Anfrage ist sehr nett gemeint. Aber wie ich bereits vor einiger Zeit betonte, gibt es für mich momentan andere, sehr wichtige Projekte (ganz vorne: meine jetzt einjährige Tochter Paula und deren „große“ Schwester Kathi, der ich wohl etwas Schützenhilfe in Latein und Mathe geben muss…). Und glauben Sie mir:

Nach 15 Jahren Börsen- und Verlagserfahrung (in denen mich die Verantwortung für über zwei Dutzend Börsendienste begleitet) weiß ich, wie zeitintensiv das Chefredakteur-Dasein für einen Börsendienst ist. Denn es ist ja nicht so, dass die Empfehlungen einem aufs Blatt Papier fliegen.

Ein Börsendienst ist harte Arbeit

Dazu gehören stundenlange Recherchen, Auswertungen, Telefonate mit anderen Redakteuren, Chartanalyse, Fundamental-Analyse, Markttechnik und wieder Recherche, Money Management, zum Schluss eine Aktien-Auswahl und vorher eine Strategie-Auswahl. Das ist die eine Seite.

Die andere Seite sind die Rat suchenden Abonnenten. Sie können sich gar nicht vorstellen, wie breit die Fragen-Palette seitens der Leser ist und welche Auswirkungen streckenweise die Antworten sein können. „Wie war die WKN gleich wieder? Wie platziere ich einen Stopp-Loss? Ist die Dividende steuerfrei? Soll ich einen Kredit aufnehmen, um Ihrer Empfehlung zu folgen?“… Daneben erhalten die Redakteure auch dann noch “böse” Mails, wenn nach 5 guten Empfehlungen dann mal eine Empfehlung ausgesprochen wird, die weniger gut läuft. Sie sehen:

Als Börsendienst-Redakteur für einen kostenpflichtigen Dienst (ob im Team oder als Einzelkämpfer) müssen Sie einen absolut freien Kopf haben. Und Prio 1 muss dann die an die Kunden ausgewählte Empfehlung sein. Also:

Klar, insgeheim denke ich über einen Empfehlungs-Börsendienst nach. Vielleicht, wenn Paula in den Kindergarten kommt… Einen kleinen Trost habe ich aber für Sie:

19,08% Gewinn mit Firley´s kostenloser Geldanlage-Strategie

Ich weiß, Eigenlob stinkt. Und einige Analysten werden mich jetzt hassen. Aber das muss einmal gesagt werden:

Nicht oft, aber meines Erachtens im richtigen Moment präsentiere ich Ihnen einige Werte, bei denen ich charttechnisch interessante Konstellationen sehe. Langjährige Leser kennen dies bereits seit Juni 2006 und haben mir auch schon die eine oder andere Dankes-Mail geschickt… Ich habe diese Hinweise einmal in ein Musterdepot gepackt und weiter beobachtet. Ergebnis:

Mit diesen charttechnischen Winks mit dem Zaunpfahl waren seit Jahresanfang über 19 % Gewinn möglich! Nicht schlecht für einen kostenlosen Dienst und vor allem in diesem schwierigen Börsenumfeld. Der Dax hat im selben Zeitraum übrigens 15 % verloren…

Hier die einzelnen „unkonkreten“ Hinweise mit dem jeweiligen Erscheinungsdatum, den damaligen Kursen, dem aktuellen Kurs und dem Ergebnis:

Name

Datum

Kurs damals

Kurs aktuell

Gewinn

Salzgitter

10.01.2008

88

129,00

46,59%

K+S

10.01.2008

171

264,69

54,79%

Deutsche Börse

25.01.2008

117

93,51

-20,08%

Volkswagen

30.01.2008

154

183,77

19,33%

Commerzbank

13.02.2008

21

23,27

10,81%

Porsche

13.02.2008

119,5

119,04

-0,38%

Solarworld

13.02.2008

31

36,30

17,10%

Leoni

26.02.2008

29

34,00

17,24%

Klöckner

26.02.2008

33

37,01

12,15%

Siemens Zock

26.03.2008

68

74,82

10,03%

Foster Wheeler*

28.03.2008

38

42,86

12,79%

cemex*

28.03.2008

17,4

17,89

2,82%

SUMME

886,9

1056,16

19,08%

*Stop-Buy-Hinweis

Sie sehen: Auch ohne ganz konkrete Empfehlungen lohnt sich die Lektüre der Geldanlage-Strategie. (Wichtiger sind meines Erachtens die täglichen charttechnischen Erklärungen, das Montags-Handelssystem und die Index-Besprechungen, aber die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden).

Der neue Geldanlage-Strategie Leser wird jetzt vielleicht sagen: „Das sind ja tolle Ergebnisse. Aber das kann ja jeder behaupten.“ Gut, kann ich verstehen. Wenn Sie die einzelnen charttechnisch interessanten Hinweise noch einmal nachlesen wollen, habe ich Ihnen hier die jeweiligen Ausgaben der Geldanlage-Strategie mitgebracht (jeweils verlinkt):

28. März: Foster Wheeler und Cemex

26. März: Siemens-Zock

26. Februar: Leoni, Klöckner

13. Februar: Commerzbank, Solarworld, Porsche,

30. Januar: Volkswagen

25.Januar: Deutsche Börse

10. Januar: K+S und Salzgitter

Übrigens: Beim Siemens-Zock habe ich ausdrücklich betont „für Zocker“. Wer also mit entsprechendem Hebel gezockt hat, konnte seinen Einsatz auch verdoppeln; zum Beispiel mit dem hochspekulativen Knock-Out-Call DB57AA (dies soll jetzt keine Empfehlung darstellen, Haftung wie immer ausgeschlossen). Dieses Zertifikat stand am 26. März im Hoch bei 0,47 Euro, heute bei 1,10 Euro… In die obige Tabelle habe ich „nur“ das Ergebnis der Aktie aufgenommen.

Allerdings muss ganz klar gesagt werden, dass Knock-Out-Zertifikate brandheiße Scheinchen sind, bei denen der Schuss natürlich auch nach hinten losgehen kann. Aber das ist nun mal das grundsätzliche Eigenschaft eines „Zocks“: Wenig Einsatz, Ergebnis „doppelt oder nichts“.

Schön und gut.

In diesem Zusammenhang hier exemplarisch eine Mail von Thomas R.:

„Im letzten Jahr haben Sie eine Reihe begonnen, die helfen sollte, welche Börsendienste - speziell in schwierigen Zeiten - wirklich empfehlenswert sind. Leider ist nach einer ersten Mail, die mehr eine Ankündigung der Reihe war - das Thema dann anscheinend in Vergessenheit geraten. Es wäre schön, wenn es doch noch dazu kommen könnte…


Und dazu dann noch eine abschließende Frage : Sie haben doch überlegt, selbst einen Börsendienst zu eröffnen. Wie sieht denn das Ergebnis Ihrer Überlegungen aus ? Ich könnte mir nämlich auf Grund der täglichen Geldanlage-Strategie durchaus vorstellen, dass ein Börsendienst von Ihnen interessant sein könnte.“

Meine Antwort: Also, wie gesagt, „mein“ Dienst kann noch etwas dauern. Wie gesagt, zum richtig professionellen Börsenbrief-Schreiben gehört eine ungeheure Verantwortung. Und ich kenne einige sehr gute Redakteure (und deren Börsendienste), die sich dieser Verantwortung stellen.

Ich kann Ihnen an dieser Stelle einige Börsendienste aus meiner rein subjektiven Sicht vorstellen. Seien Sie versichert: Ich veranstalte hier keine Werbeschau. Die folgenden Dienste gehören einfach zu den Börsenbriefen, die ich regelmäßig lese und zu denen ich mir eine klare Meinung erlauben kann. Da ich hier nicht alle Börsenbriefe auflisten kann, die ich lese, habe ich Ihnen eine ausgewogene Mischung mitgebracht (Trendfolger, Value Investing, Asien):


+ Proffes Trendfolge-Depot

Ich denke, kaum ein anderer Dienst ist umstrittener als dieser. Übrigens habe ich Ihnen diesen Dienst bereits am 18. Januar unter dem Titel Gerade in schwierigen Börsenphasen finden Sie den richtigen Börsenbegleiter schon einmal vorgestellt. Spaßeshalber habe ich den damaligen Stand des Proffe-Optionsschein-Depot einmal „eingefroren“:

Wer meiner Empfehlung, diesen Dienst einmal 30 Tage zu testen, gefolgt ist und sich nach Erhalt der Ausgabe vom 24. Januar für das Nachbilden des Optionsschein-Depots entschieden hat, der liegt heute über 77% im Plus… 77% Gewinn in drei Monaten! He Leute, wo bleiben meine Geschenke-Körbe?… kleiner Scherz.

Für weniger Risikofreudige (also die, die keine Optionsscheine handeln wollen) gibt es in Proffes Trendfolge-Depot noch ein Standardaktien-Depot und ein US-Trader-Depot.

Was ich Ihnen versichere: Wenn Sie sich die nächste Ausgabe anschauen werden Sie entweder wirklich begeistert sein oder Sie werden entscheiden, dass dieser Brief nicht der Richtige für Sie ist. Der Schreibstil der Herrn Proffe ist nicht Jedermanns Sache und die Charts würde zumindest ich etwas anders darstellen.

Aber Fakt ist nun einmal, dass der Mann einfach erfolgreiche Börsenempfehlungen ausspricht. Das gesamte Depot liegt laut der letzten Ausgabe Proffes Trendfolge Depot seit Auflegung im Januar 2005 mit unglaublichen 707% im Plus. Das entspricht einer durchschnittlichen Jahresrendite von 88 %! Vielleicht noch wichtiger:

Michael Proffe erzielt diese Ergebnisse nicht mit wildem Hin und Her oder wöchentlich zig neuen Empfehlungen und Umschichtungen. Er erzielt diese Ergebnisse erstaunlich entspannt und stressfrei. Viele Analysten beneiden ihn daher. Aber dauerhafter Gewinn ist nun mal durchdachter Gewinn – und kein Glücksspiel.

Noch können Sie Proffes Trendfolge-Depot 30 Tage gratis testen. Mein Tipp: Klicken Sie auf folgenden Link, testen Sie den Börsendienst, lesen Sie die nächste Ausgabe und entscheiden Sie sich für oder gegen Proffe (und wenn Sie sich dann wirklich nicht entscheiden können, dann gibt es noch eine Service-Team, welches Sie mit Ihren Fragen bombardieren können.). Hier der Link: Proffes Trendfolge-Depot

+ Value Investor

Dieser Dienst ist schnell beschrieben. Mit klaren Worten umschreibt der Chefredakteur Franz-Josef Buskamp die weltweite Börsenlage. Und ich gebe offen zu: Obwohl ich mich tagtäglich mit der Börse auseinandersetze, freue ich mich immer, die klare Meinung Herrn Buskamps zu lesen. Auch wenn ich ihn leider noch nicht persönlich kennen gelernt habe.

Besonders gut gefallen mir die von Herrn Buskamp entwickelten und in jeder Ausgabe dargestellten Value-Kriterien, nach denen er eine Aktie bzw. seine Empfehlungen beurteilt. Und seine Ergebnisse können sich erst recht sehen lassen. Im letzten Jahr hat er 36 Gewinne erzielt, das sind drei pro Monat. 18 dieser Empfehlungen lagen übrigens mit über 100% im Plus.

Nicht zu Unrecht nennt man ihn den „Schnäppchenjäger der Nation“. Allerdings denke ich, dass Herrn Buskamp dieser Titel gar nicht gefällt…

Wie dem auch sei. Als Print-Dienst kostet ein Test für drei Monate 25 Euro. Im Willkommenspaket (da fällt mir kein anderer, weniger werblicher Ausdruck ein) erhalten Sie aber zahlreiche Unterlagen und Bücher, die diesen Preis rechtfertigen. Hier geht´s bei Interesse zum Anmelde-Formular: Value Investor.

+ Tiger & Dragon

Auch so einer der Dienste, die ich sofort bei Erscheinen lesen „muss“. Denn das Redaktionsteam Miriam Kraus und Andreas Lambrou leisten hier akribische Recherche, die in der Regel in zwei bis drei konkreten Empfehlungen je Ausgabe mündet.

Ich selbst verfüge weder über die nötigen asiatischen Kontakte, noch über die notwendige Zeit für diese umfassende Recherche (aber dafür gibt es ja schlussendlich Börsendienste..). Der Einfachheit halber zitiere ich hier die Mission des Tiger & Dragon:

Mission des Tiger & Dragon

Tiger & Dragon hat sich auf Asien spezialisiert, denn etwa die Hälfte der weltweiten Bevölkerung ist in Asien zu Hause und China und Indien verbrauchen rund 1/3 der weltweiten Ressourcen. Deshalb erwartet das Team Kraus / Lambrou, dass die Kapitalmärkte Asiens von aktuell 3% der weltweiten Marktkapitalisierung bis auf 30% anwachsen werden. Tiger & Dragon hat aber auch die Entwicklungsländer Lateinamerikas, Osteuropas und Afrikas auf dem Radarschirm. Der Anlagehorizont beträgt 6 Monate bis 2 Jahre und das gesuchte Kurspotenzial liegt in der Regel zwischen 50 und 200%.Neben Aktien empfiehlt Tiger & Dragon von Zeit zu Zeit auch Zertifikate.

Wie den Value Investor können Sie den Börsendienst Tiger und Dragon 3 Monate lang für 25 Euro testen. Aber auch hier gibt’s es ein umfangreiches Willkommenspaket. Hier der Link: Tiger & Dragon

Falls Sie Fragen (auch zu anderen Börsendiensten) haben, hinterlassen Sie weiter unten einfach einen Kommentar.

Viel Spaß beim Lesen und Testen

Ihr

Tom Firley

Geldanlage

25.04.08 | 9 Kommentare

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