Am Dienstag schrieb ich in der Geldanlage-Strategie zum MDAX anhand des folgenden Charts:

Zwei Dinge sollten jetzt nicht passieren:
1.) Ganz kurzfristig gesehen sollte der Dax jetzt nicht mehr unter das blaue Rechteck (also etwa 8.940 Punkte) fallen. Ansonsten erwiese sich die 9.100-Punkte-Marke als wirklich massiver Widerstand. Auffangzone wäre dann noch die rote Abwärtstrendlinie. Darunter: Gute Nacht bis zu 8.200…
2.) Nächstes Angriffsziel ist die 9.500-Punkte Marke. Der MDax darf auf dem Weg zu dieser Marke noch etwa herumdümpeln, aber er sollte keinesfalls unter (relativ) niedrigeren Umsätzen an dieser Marke einen Halt machen. Dann nämlich wäre die Gefahr eines Doppel-Tops gegeben. Und die Zielzone dieses Doppeltops verrate ich Ihnen besser nicht… (es wären 6.900 Punkte, aber erst dann wenn das Doppeltop mit einem Erreichen der 8.200er Marke bestätigt wäre. Also bitte: Keine Panik…).
Nun, so schnell kann es gehen. Wie Sie im oberen Chart erkennen, wurde das blaue Recheck nach unten verlassen und die 9.100er Marke manifestiert sich als „echter“ Widerstand.
Zoomen und vereinfachen wir den oberen Chart, der durch die vielen (aber bedeutenden) Linien einem Strickmuster gleicht. Für mittel- bis längerfristige Engagements können Sie sich im Wesentlichen an der „umgekehrten“ Ampel im Chart orientieren.
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Die roten Linien sind die Unterstützungsbereiche, die gerade noch erreicht werden dürften, die untere rote Linie sollte keinesfalls unterboten werden. Denn dann würde sogar ein nochmaliges Unterbieten des Jahrestiefs winken.
Orange gekennzeichnet sind die Linien, bei deren Überbieten sich die Chartlage etwas aufhellen würde (9.100er Widerstand und die Abwärtstrendlinie).
Die grüne Linie ist zwar kein Signal für freie Fahrt, aber zumindest wäre der charttechnische Abwärtstrend bei Überschreiten zunächst einmal entschärft.
Das langfristig wohl wichtigste Indiz ist – wenn momentan auch noch in weiter Ferne – der 256-Tage-GD, also die obere grüne Kurve.
Viel Erfolg an der Börse
Ihr
Tom Firley